Lernförderung

Lernen mit Pferden

Durch veränderte Umweltbedingungen in unserer heutigen Zeit werden viele Basissinne, die für das Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens notwendig sind, nicht mehr ausreichend trainiert.

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Mit meinen Pferden, Bewegung, Natur sowie meiner langjährigen Erfahrung als Lehrerin, Nachhilfelehrerin und Reitpädagogin mit Zusatzausbildung zur Legastehenie und Dyskalkulietrainerin, versuche ich Kindern das Lernen zu erleichtern.

Legasthenie und Dyskalkulie

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Österreichweit sind, Schätzungen zufolge 4-8% aller Schüler und Schülerinnen von Legasthenie (Lese-Rechtschreibschwäche) und Dyskalkulie (Rechenschwäche) betroffen.

Es handelt sich hierbei um sogenannte Teilleistungsschwächen, die Leistungsdefizite in begrenzten Funktionsbereichen, wie Rechnen, Lesen, Rechtschreiben, Sprechen oder der Motorik zur Folge haben, obwohl das Kind über allgemeine Intelligenz verfügt, ausreichend gefördert wird und körperlich und geistig gesund ist. Allerdings können diese betroffenen Kinder ihr Potential nicht ausschöpfen und es führt im schulischen Bereich zu Lernstörungen wie Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie).

Die Ursache für die Legasthenie wird im Gegensatz zur Lese-Rechtschreibschwäche in einer veränderten Wahrnehmung gesehen.

LRS – Lese-Rechtschreib-Schwäche

Die Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) ist eine erworbene Schwäche, die durch familiäre Probleme, Lerndefizite, Sinnesbehinderung, neurologische Erkrankungen oder Minderbegabung entsteht. Bei der LRS ist die Unterstützung im seelischen, emotionalen Bereich von besonderer Bedeutung.

Die Ursache für die Lese-Rechtschreibschwäche wird im Gegensatz zur Legasthenie in den äußeren, vorübergehenden Umständen gesehen.

Warum lernen auf dem Pferderücken?

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Doch wie bringt man Kinder, die unter derartigen Lernschwächen leiden dazu, sich noch zusätzlich außerhalb der Schule in ihrer Freizeit motiviert mit Wörtern und Zahlen zu beschäftigen?

Wie könnte man besser Lernblockaden und Teilleistungsschwächen trainieren als mit viel Bewegung, viel Spaß und der Unterstützung von Pferden?

Das Training mit, um und auf dem Pferd hat viele Vorteile und hilft den Kindern den Lernstoff mit allen Sinnen zu erarbeiten und zu be-greifen. Lernen kann wieder Spaß machen und durch das Arbeiten und den Umgang mit dem Pferd werden das Selbstvertrauen, die soziale Kompetenz und die Basissinne geschult. Konzentrations- und Aufmerksamkeitsvermögen werden gefördert, ohne dem Kind den Eindruck einer Therapiestunde zu vermitteln. Davon profitieren Kinder sowohl in der Schule als auch im Alltag.

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Ich schaffe optimale Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, mit allen Sinnen und Freude das Gehirn so zu trainieren, dass Lernen leichter fällt. Zahlen und Buchstaben werden mit allen Sinnen und viel Spiel, Spaß und Bewegung erfahren, die Raum- und Mengenerfassung wird dadurch zum Kinderspiel. IMG_2474dysklein

 

 

 

Im Vordergrund steht unter anderem…

Wahrnehmungsförderung:

  • Durch die dreidimensionale Bewegung des Pferdes, werden beide Gehirnhälften gleichzeitig stimuliert – die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften ist Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen!
  • Die Bewegung des Pferdes schult die Balance und die Motorik
  • Die Kommunikation mit dem Pferd erfolgt über Körpersprache und der eigenen Wahrnehmung

Motorische Förderung:

  • Verbesserung der Grobmotorik und Stimulation der Muskulatur durch den rhythmischen Bewegungsablauf des Pferdes
  • Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination
  • Feinmotorik wird geschult – Fingergeschicklichkeit wird z.B. durch das Anlegen des Halfters trainiert – dadurch wird auch eine Verbesserung der Stiftführung erzielt

Konzentrationsförderung:

  • Gezielte Übungen, komplexe Aufgabenstellungen und der Umgang mit dem Tier fordern nicht nur die Konzentration, sondern auch die Merkfähigkeit und somit die Hirnleistung
  • Entwicklung der Ausdauer

Stärkung des Selbstwertgefühls:

  • Pferde haben keine Vorurteile und treten jedem Menschen bedingungslos gegenüber.Sie möchten aber mit Respekt behandelt werden. Das fördert das soziale Verhalten auf positive Weise.
  • Das Kind lernt die Bedürfnisse des Tieres kennen und übernimmt Verantwortung. Das stärkt das Selbstbewusstsein
  • Förderung der Selbstständigkeit
  • Stärkung des Selbstwertgefühls durch Erfolgserlebnisse
  • Das Pferd vermittelt Kraft, aber auch Ruhe. Blockaden und Ängste werde abgebaut

Förderung der Sprachentwicklung:

  • Sprache als Kommunikationsmittel zwischen Kind-Pferd-Pädagogen, lässt Sprache aktiv erleben
  • Das Pferd und die Bewegung bietet einen neuen Zugang zur Sprache
  • Der Wortschatz wird vergrößert

Jeder dieser Punkte dient als Grundvoraussetzung für effektives Lernen!

 

Für wen ist die Lernförderung geeignet?

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  • Alle Kinder mit Lernblockaden, Teilleistungsschwächen, Legasthenie, Schulangst u.ä.
  • Kindergartenkinder und Vorschüler zum Erkennen und rechtzeitigen Trainieren von Teilleistungsschwächen
  • Schulklassen und Kindergartengruppen als Bewegungstraining

 

 

Die Trainingseinheiten werden individuell im Einzeltraining oder in Kleingruppen abgehalten. Dadurch wird für die Kinder klar, dass sie nicht alleine mit ihren Problemen sind und es auch Lösungen dafür gibt.

Die Trainingseinheiten umfassen verschiedenste Aufgaben und Übungen zur Schulung von Wahrnehmung und Schreib-, Lese- oder Rechenleistung. So werden bereits beim Putzen mit scheinbar einfachen Aufgaben wie z. B. das rechte Vorderbein mit der linken Hand zu bürsten Teilleistungsübungen für Raumlage, Koordination und Aufmerksamkeit gestellt.

Danach steht das Training am Pferderücken auf dem Programm, das unter anderem Hörübungen, Gleichgewichtsschulung oder Gedächtnistraining beinhaltet. Mit Aufgaben mit, um und auf dem Pferd werden sowohl die verschiedenen Teilleistungen, als auch das Schreiben, Lesen und Rechnen an sich trainiert. So soll spielerisch die Rechtschreibung verbessert werden.

Für die Kinder ist die Arbeit mit den Pferden jedenfalls eine enorme Motivation.

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Doch das allerwichtigste dabei: Ihr Kind hat Freude am Training!